Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 - 69955
Telefax: 0731 - 6021161
email: info[at]museum-brotkultur.de
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf
Schließtage
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €
- Kinder und Jugendliche
- Studenten, Wehr- und
Zivildienst-
leistende
- Besucher mit Rentner- oder
Behindertenausweis
- Besuchergruppen ab 20
Personen
Familienkarte: 9,50 €
Freizeitpaß: 9,50 €
Museumspaß: 12,00 €
Mitglieder des Fördervereins: frei
Impressum
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2005
06.03. - 17.04.2005
Kunstwettbewerb "Brot - Form und Symbol"
Die Eiselen-Stiftung als Trägerin des Museums der
Brotkultur hatte einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben,
der die schöpferische Auseinandersetzung von Bildenden
Künstlerinnen und Künstlern mit dem komplexen,
gegenwärtig jedoch wenig beachteten Thema Brot
fördern sollte. Eine Fachjury hatte aus 290
eingereichten Bewerbungsmappen 18 Arbeiten ausgewählt,
die in einer Ausstellung im Museum zu sehen waren.
Diese Arbeiten kamen aus den Bereichen Skulptur/Objekt,
Installation, Fotografie, Grafik, Malerei und Aktion.
Der erste Preis mit 10.000 Euro dotiert, ging an Herrn
Walter Fogel, Fotograf aus dem baden-württembergischen
Angelbachtal. Er hatte vier Fotos eingereicht, die das
Wrack eines Lieferwagens auf Lanzarote zeigen, der mit
Brötchen aus einem Touristenhotel gefüllt ist. Der
Lieferwagen dient als Lager für einen Bauern, für
dessen Schweinemast. Die Jury zeichnete den Fotografen
für seine Bildfolge aus, die als politischer Kommentar
zum perversen Überfluss zu werten ist. Den zweiten
Preis mit 3.500 Euro erhielt Herr Det Kraus aus Berlin
für seine Lotterieaktion "Brotlos". Er wollte mit einer
Lotterie in Bäckereien für Menschen, die in der
südlichen Hemisphäre unseres Planeten kein Brot haben,
Mittel sammeln und diese der Aktion "Brot für die Welt"
zur Verfügung stellen. Der dritte Preis mit 1.500 Euro
ging an Herrn Jörg Wagner aus Gießen, für seine Arbeit
"brotzeit III". Es handelte sich um verschweißte
Brotzeiten, die den Umgang mit Nahrung in Frage
stellen.
Zur Ausstellung erschien die Publikation
"Kunstwettbewerb Brot - Form und Symbol", Museum der
Brotkultur, 2005, 24 Seiten, 18 Abbildungen
07.05. - 30.10.2005
"Kunst und Brot - 100 Meisterwerke aus der Sammlung des
Museums der Brotkultur"
Seit 1981 wurde die Kunstsammlung zu einem Schwerpunkt
des Museums ausgebaut. Neben themenbezogener Malerei
und Plastiken vom Mittelalter über Werke von Albrecht
Dürer, Pieter Breughel d. J., Georg Flegel, Sebastian
Stosskopf, Hendrick de Clerck, Frans Franken, u. v. a.
bietet die Sammlung sozialkritische Werke
herausragender Künstler wie Ernst Barlach, Max
Beckmann, Gorge Grosz, Käthe Kollwitz und Pablo
Picasso. Darüber hinaus sammelt das Museum auch Werke
der Moderne von Salvador Dalí, Daniel Spoerri, Wolf
Vostell und Dieter Krieg.
Zur Ausstellung erschien das Buch von Oliver Seifert
"Kunst und Brot - 100 Meisterwerke aus dem Museum der
Brotkultur", Hirmer Verlag München, 2005, 224 Seiten,
130 Abbildungen, ISBN 3-7774-2665-2
27.11.2005 - 29.01.2006
Weihnachtsausstellung "24 Türchen bis Weihnachten - Der
Adventskalender"
Die Adventswochen als Vorbereitungszeit auf Weihnachten
scheinen Kindern schier unendlich lang. Um ihnen diesen
Zeitraum überschaubar und faßbar zu gestalten, war es
bereits im 19. Jahrhundert üblich, die 24 Tage im
Dezember mit selbstgemachten Kalendern zu zählen. Die
einfachste Form waren Kreidestriche oder
Papierstreifen, die Tag für Tag um einen Strich oder
Streifen vermindert wurden. Aufwendiger waren
bebilderte Abreißkalender oder Adventsuhren mit 24
Bildabschnitten und einem Zeiger. Den gedruckten
Adventskalender mit weihnachtlichen Motiven und
numerierten Feldern gibt es dagegen erst seit etwa 100
Jahren. 1902 erschien in der Evangelischen
Verlagsbuchhandlung Hamburg der nachweislich früheste
gedruckte Adventskalender - jedoch noch in geringer
Auflage. Als eigentlicher "Erfinder" gilt der Verleger
Gerhard Lang (1881-1974), der 1904 in der Münchner
lithographischen Kunstanstalt Reichold & Lang einen
Kalender druckte, den die Stuttgarter Zeitung zum
Advent an ihre Abonnenten verschenkte.
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