Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 - 69955
Telefax: 0731 - 6021161
email: info[at]museum-brotkultur.de
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €
- Kinder und Jugendliche
- Studenten, Wehr- und Zivildienst-
leistende
- Besucher mit Rentner- oder
Behindertenausweis
- Besuchergruppen ab 20 Personen
Familienkarte: 9,50 €
Freizeitpaß: 9,50 €
Museumspaß: 12,00 €
Mitglieder des Fördervereins: frei
Impressum
Ausstellungen>>>Archiv>>>2006
2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001
2006
08.03. - 30.04.2006
"Der Blick in die Backstube" - Fotografien zur Bäckerei aus aller Welt
Wie backen die Menschen in den verschiedenen Teilen der Welt ihr Brot? Einen ersten Eindruck können die fotografischen Bestände des Museums der Brotkultur vermitteln. Die Ausstellung zeigte Fotografien aus einem Zeitraum von fast hundert Jahren und (nahezu) allen Kontinenten. Das Spektrum reichte vom touristischen Schnappschuss über die nüchterne Dokumentation bis zum künstlerischen Foto. Das nach Intention und Qualität recht vielfältige Material gliederte sich in die Themenkreise Backen zu Hause, Backen in der Bäckerei und Brotverkauf. In eher unterhaltender als belehrender Absicht sollte entlang dieser inhaltlichen Linie in freier Folge das Fremde auf das Vertraute treffen.
20.05. - 29.10.2006
"Täglich frisch! Brot-Verkauf, Werbung und Verpackung"
Der tägliche Gang zur Bäckerei, um frisches Brot oder Brötchen zu holen, ist heute ein gewöhnlicher Einkaufsakt, dem wir kaum Aufmerksamkeit schenken. Dabei hat sich das Ladenlokal als Hauptverkaufsort von Backwaren erst mit der Industrialisierung und Urbanisierung in der uns vertrauten Form entwickelt und durchgesetzt. Die Ausstellung thematisierte diesen Wandel in der Brotversorgung bis in die Gegenwart, beleuchtete seine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und hob die wichtigsten Veränderungen hervor. Dazu gehört neben dem Brotverkauf, der sich seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts mehrfach den sich wandelnden Bedürfnissen der Konsumenten anglich, die Werbung, die ebenfalls zu dieser Zeit ihre Anfänge nahm, sowie die Verpackung, die sich sowohl den wachsenden Ansprüchen an die Hygiene, als auch den wechselnden Erwartungen an die Ästhetik des Verkaufs anpaßte. In diesem alltags- und gebrauchsgeschichtlichen Kontext ist auch eine Sammlung von Brottüten zu betrachten, die zum Bestand des Museums gehört, etwa bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückreicht und hauptsächlich aus Deutschland stammt.
03.12.2006 - 17.01.2007
Weihnachtsausstellung "Nikolaus, Weihnachtsmann, Christkind & Co."
Die wichtigsten Figuren der Advents- und Weihnachtszeit kennt jedes Kind - doch wer weiß schon genau, wer der Nikolaus ist und wer der Weihnachtsmann und seit wann es das Christkind überhaupt gibt? Der Heilige Nikolaus hat etwa von 270 bis 340 gelebt und war Bischof von Myra (eine Stadt in der heutigen Türkei). Die Verehrung des Märtyrers war bereits im Mittelalter in ganz Europa verbreitet. Er gilt als Patron der Seeleute und Kaufleute, der Müller, Bäcker und Metzger, der Schneider und Weber, ganz besonders aber der Kinder. Daher der alte Brauch (seit etwa 1500), am Nikolaustag (oder am Vorabend) die Kinder zu beschenken. Anders als der Nikolaus, der einen geschichtlichen Vorläufer hat, ist der Weihnachtsmann eine Erfindung aus der Reformationszeit. Martin Luther, der die Verehrung des Heiligen verdrängen wollte, schuf einen Ersatz, der nicht in bischöflichem Ornat auftrat und seine Geschenke erst am 24. Dezember brachte. Ähnlich ist die Figur des Christkinds entstanden, deren Vorbild wohl die Heilige Luzia war. Heute sind beide Gestalten, je nach Region, als Gabenbringer bekannt, allerdings ist auch der Nikolaus (und sein finsterer Begleiter Knecht Ruprecht) nicht in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung erzählte die Geschichten dieser Figuren, beschrieb die Bräuche, die mit ihnen verbunden sind und zeigte, welche Rolle dabei das Backen spielt.
Zurück