Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 - 69955
Telefax: 0731 - 6021161
email: info[at]museum-brotkultur.de
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €
- Kinder und Jugendliche
- Studenten, Wehr- und Zivildienst-
leistende
- Besucher mit Rentner- oder
Behindertenausweis
- Besuchergruppen ab 20 Personen
Familienkarte: 9,50 €
Freizeitpass: 9,50 €
Museumspass: 12,00 €
Mitglieder des Fördervereins: frei
Impressum
Ausstellungen>>>Archiv>>>2009
2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001
2009
29.01. bis 08.03.2009
15 Dörfer. 8 Ziele. 1 Welt
Die Millenniumsdörfer der Welthungerhilfe
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen die Halbierung von Hunger und Armut bis zum Jahr 2015 als verbindliche Aufgabe der Weltgemeinschaft festgelegt. Die sogenannten Millenniumsziele wurden von 189 Staaten anerkannt und stehen für eine gerechtere Welt mit weniger Armen, Hungernden, Kranken und mehr Bildung, Gleichberechtigung und nachhaltiger Entwicklung. In der Öffentlichkeit sind die Millenniumsziele jedoch zu wenig bekannt. Die Ausstellung informiert über die Millenniumsziele, die Initiative Millenniumsdörfer und die nachhaltige Projektarbeit der Welthungerhilfe.
29.03. bis 16.08.2009
Alles koscher. Das Brot der Juden.
Brot erscheint im religiösen Verständnis als Symbol des Lebens, das der Mensch Gott verdankt. Der zentrale jüdische Ritus, bei dem Brot eine besondere Rolle spielt, ist das Sabbatmahl. In Erinnerung an den Auszug der Israeliten aus Ägypten werden beim Sabbat zwei Brote in Zopfform gegessen. Diese Kleingebäcke (Challot) aus hellem Weizenmehl, Hefe und Salz und mit reichlich Mohnsamen bestreut, gehörten ursprünglich zu den Festtagsbroten der jüdischen Gemeinden und wurden aus 12 einzelnen Teigsträngen geflochten, welche die Stämme Israels symbolisieren. Auch sonst gibt es typische jüdische Gebäcke, die uns immer wieder begegnen: Mazzen (ungesäuertem Brot) und Bagel (runde Kleingebäcke). Wer bäckt dieses Brot und dieses Kleingebäck? Was ist bei der Brotherstellung zu beachten? Der jüdische Glaube verlangt die Einhaltung von entsprechenden Regeln (Kaschrut) bei der Herstellung von Speisen. Man spricht von koscherem Essen, wenn die Vorschriften für die Herstellung der für den Verzehr erlaubten Speisen eingehalten werden. Damit erhält die Nahrungsaufnahme eine rituelle und religöse Bedeutung. Die Sonderausstellung zeigt die besondere Bedeutung des Brotes im jüdischen Glauben, deren Herstellung und die vielen Beziehungen zu unserer Brotwelt.
19.09. bis 15.11.2009
Tomi Ungerers "Tischlein deck dich"
Von Tomi Ungerer kennt fast jeder etwas. Alte und Junge haben seine "Drei Räuber" im Bücherschrank oder Geschichten von Riesen, Zauberlehrlingen und anderen Biestern. Um den Globus gegangen sind auch Ungerers Zeichnungen über amerikanische Bomben auf gelbe vietnamesische Babys und über White and Black Power in den USA. Sein künstlerisches Werk spannt sich von den Kinderbüchern, zur Karikatur, den werblichen Plakaten und Anti-Kriegs-Plakaten. Neben der idyllisch-naiven Seite steht so die kritisch-sezierende Seite des Tomi Ungerer. Die Sonderausstellung will nun den Blick auf die Themen Brot und Essen bei Ungerer richten. Was sich dabei zeigt: gerade der elementare Vorgang des Essens mit seinen Spielarten vom Speisen bis zum Fressen wird der großen Bandbreite dessen, was Tomi Ungerer uns auf dem "Tischlein-deck-dich" seiner Kunst auftischt in ganz besonderer Weise gerecht.
29.11.2009 bis 10.01.2010
Gestochen scharf
Süßes Gebäck zum Weihnachtsfest
Keine Zeit im Jahr ist mit so viel Vorbereitungen verbunden, wie die Wochen vor Weihnachten. In der Adventszeit wird gebastelt, dekoriert, geschmückt und gebacken. Allein die Plätzchen, Brödle, Lebkuchen, Kekse und anderen Leckereien können vielfältiger gar nicht sein. Aber wie bringt man diese Mengen an Weihnachtsgebäck in die richtige Form? Wie mache ich z.B. einen schönen Stern - ach, was heißt einen? Dutzende! Und dann sollten die Sterne bitteschön möglichst alle gleich aussehen! Hierfür gibt es Schablonen, die nicht nur dazu da sind, die Umrisse für das Gebäck vorzugeben, sondern die gleich den Teig in der entsprechenden Kontur ausstanzen.
Die Rede ist von Ausstechern. Der Vielfalt der Motive sind keine Grenzen gesetzt - Sie sind herzlich eingeladen, sich in unserer Weihnachtsausstellung davon zu überzeugen!
- Aktuelle Sonderausstellung
- Vorschau
- Dauerausstellung
Zurück