Die Sonderausstellung

 

Plakate plakat

 

17.01. - 28.02.2019

„Lasst Euch das Salz nicht vom Brot nehmen“

Politische Plakate der 1920er Jahre

aus der Sammlung des Museums Brot und Kunst - Forum Welternährung

im Haus der Begegnung

 

Aus seiner reichen Sammlung politischer Plakate zeigt das Museum Brot und Kunst eine Auswahl von 20 Blättern, die rund um die Themen Hunger, Versorgung und Landwirtschaft kreisen. Zeitlich reichen sie vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten, haben ihren Schwerpunkt aber in der politisch so turbulenten Zeit der 1920er Jahre. Auch nach ihrer Herkunft sind sie nicht auf Deutschland oder den deutschsprachigen Raum begrenzt. Plakate aus den Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, den USA und der damaligen UdSSR verdeutlichen, wie präsent und existenziell die genannten Themen allerorts waren. Gleichzeitig wird klar, wie diese Themen für ganz unterschiedliche politische Argumentationen eingesetzt wurden.

Interessant sind die politischen Plakate dieser Zeit zudem, weil sie mit eindrücklichen Bildern die jeweilige Botschaft pointiert und emotional transportierten.

 

Die Ausstellung kann während der üblichen Öffnungszeiten im Haus der Begegnung besucht werden.

Führungen  finden am Sonntag, den 20. Januar, 3. Februar und 24. Februar 2019 jeweils um 15 Uhr statt. Außerdem sind Führungen für Gruppen im Museum buchbar unter 0731 69955.

 

 


Kollwitz Barlach und Co HDB Ulm

 

06.10. - 11.11.2018 verlängert bis zum 28.02.2019

Kollwitz, Barlach und Co

Graphiken aus der Sammlung des Museums der Brotkultur

im Haus der Begegnung (Chorraum)

Einfühlsame und aufrüttelnde Bilder der Schwächsten unserer Gesellschaft zu finden, war das Anliegen von Käthe Kollwitz, Ernst Barlach und anderen Künstlern in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Ihre Bilder klagen Krieg, Armut und Ungleichheit in konkreten Szenen und Schicksalen an, um aufzurütteln und die „hehre Kunst“ in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Die expressiven Blätter sind auch heute noch eindrucksvoll.

Das Haus der Begegnung bietet dem Museum der Brotkultur während seiner Schließzeit (bis Ende Mai 2019) die Möglichkeit, in seinen Räumen zu gastieren. Als ein erstes Ergebnis dieser Kooperation sind Graphiken (Reproduktionen) von Kollwitz, Barlach, Pechstein, Grosz und anderen Zeitgenossen im Chorraum zu sehen.

Führungen für Gruppen sind im Museum buchbar unter 0731 69955.