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06.03. - 17.04.2005
Kunstwettbewerb

Brot - Form und Symbol

Die Eiselen-Stiftung als Trägerin des Museums der Brotkultur hatte einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, der die schöpferische Auseinandersetzung von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern mit dem komplexen, gegenwärtig jedoch wenig beachteten Thema Brot fördern sollte. Eine Fachjury hatte aus 290 eingereichten Bewerbungsmappen 18 Arbeiten ausgewählt, die in einer Ausstellung im Museum zu sehen waren. Diese Arbeiten kamen aus den Bereichen Skulptur/Objekt, Installation, Fotografie, Grafik, Malerei und Aktion. Der erste Preis mit 10.000 Euro dotiert, ging an Herrn Walter Fogel, Fotograf aus dem baden-württembergischen Angelbachtal. Er hatte vier Fotos eingereicht, die das Wrack eines Lieferwagens auf Lanzarote zeigen, der mit Brötchen aus einem Touristenhotel gefüllt ist. Der Lieferwagen dient als Lager für einen Bauern, für dessen Schweinemast. Die Jury zeichnete den Fotografen für seine Bildfolge aus, die als politischer Kommentar zum perversen Überfluss zu werten ist. Den zweiten Preis mit 3.500 Euro erhielt Herr Det Kraus aus Berlin für seine Lotterieaktion "Brotlos". Er wollte mit einer Lotterie in Bäckereien für Menschen, die in der südlichen Hemisphäre unseres Planeten kein Brot haben, Mittel sammeln und diese der Aktion "Brot für die Welt" zur Verfügung stellen. Der dritte Preis mit 1.500 Euro ging an Herrn Jörg Wagner aus Gießen, für seine Arbeit "brotzeit III". Es handelte sich um verschweißte Brotzeiten, die den Umgang mit Nahrung in Frage stellen.

Kunstwettbewerb: Brot - Form und Symbol

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Zur Ausstellung erschien die Publikation "Kunstwettbewerb Brot - Form und Symbol", Museum der Brotkultur, 2005, 24 Seiten, 18 Abbildungen






 

 

Kunstwettbewerb: Brot - Form und Symbol07.05. - 30.10.2005
Kunst und Brot

100 Meisterwerke aus der Sammlung des Museums der Brotkultur

Seit 1981 wurde die Kunstsammlung zu einem Schwerpunkt des Museums ausgebaut. Neben themenbezogener Malerei und Plastiken vom Mittelalter über Werke von Albrecht Dürer, Pieter Breughel d. J., Georg Flegel, Sebastian Stosskopf, Hendrick de Clerck, Frans Franken, u. v. a. bietet die Sammlung sozialkritische Werke herausragender Künstler wie Ernst Barlach, Max Beckmann, Gorge Grosz, Käthe Kollwitz und Pablo Picasso. Darüber hinaus sammelt das Museum auch Werke der Moderne von Salvador Dalí, Daniel Spoerri, Wolf Vostell und Dieter Krieg.

Zur Ausstellung erschien das Buch von Oliver Seifert "Kunst und Brot - 100 Meisterwerke aus dem Museum der Brotkultur", Hirmer Verlag München, 2005, 224 Seiten, 130 Abbildungen, ISBN 3-7774-2665-2



Weihnachtsausstellung: 24 Türchen bis Weihnachten - Der Adventskalender27.11.2005 - 29.01.2006
24 Türchen bis Weihnachten - Der Adventskalender


Die Adventswochen als Vorbereitungszeit auf Weihnachten scheinen Kindern schier unendlich lang. Um ihnen diesen Zeitraum überschaubar und faßbar zu gestalten, war es bereits im 19. Jahrhundert üblich, die 24 Tage im Dezember mit selbstgemachten Kalendern zu zählen. Die einfachste Form waren Kreidestriche oder Papierstreifen, die Tag für Tag um einen Strich oder Streifen vermindert wurden. Aufwendiger waren bebilderte Abreißkalender oder Adventsuhren mit 24 Bildabschnitten und einem Zeiger. Den gedruckten Adventskalender mit weihnachtlichen Motiven und numerierten Feldern gibt es dagegen erst seit etwa 100 Jahren. 1902 erschien in der Evangelischen Verlagsbuchhandlung Hamburg der nachweislich früheste gedruckte Adventskalender - jedoch noch in geringer Auflage. Als eigentlicher "Erfinder" gilt der Verleger Gerhard Lang (1881-1974), der 1904 in der Münchner lithographischen Kunstanstalt Reichold & Lang einen Kalender druckte, den die Stuttgarter Zeitung zum Advent an ihre Abonnenten verschenkte.

 

 

 

 

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