Unsere bisherigen Ausstellungen:
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10.03. - 20.08.2001
BrotKunst. Neuerwerbungen der letzten 10 Jahre
Ausstellung: BrotKunst
Im März 2001 befand sich das Deutsche Brotmuseum 10 Jahre im Salzstadel, einem Baudenkmal aus dem Jahre 1592 am Rande der Ulmer Innenstadt. Aus Anlaß dieses Jubiläums zeigte das im Jahr 1955 gegründete Deutsche Brotmuseum die in den letzten 10 Jahren erworbenen Gemälde, Graphiken und Plastiken. Die Highlights dieser Ausstellung erlaubten anhand des Motivs Brot einen Streifzug durch rund 500 Jahre Geschichte der Bildenden Kunst. Beginnend mit der Ausstellung "BrotKunst" wurde die gesamte Wechselausstellungstätigkeit des Deutschen Brotmuseums in das Erdgeschoß des Salzstadels verlegt. Die in der Ausstellung "BrotKunst" gezeigten Werke stellen zusammen mit denen der ständigen Ausstellung und noch ungezeigten Depotbeständen die größte und qualitätvollste themenbezogene Sammlung weltweit dar.



20.05. - 26.08.2001Ausstellung: Augenschmaus und Armenspeisung
Augenschmaus und Armenspeisung
Heilig-Geist-Feste in Portugal

Fotografien von Günter Schenk

In der portugiesischen Stadt Tomar und auf den Azoren finden um Pfingsten regelmäßig traditionelle Feste statt, in denen Brot und wohltätige Speisungen eine zentrale Rolle spielen. Das Deutsche Brotmuseum stellte im Rahmen seiner Ausstellungsreihe "Brotbräuche in Europa" diese Heilig-Geist-Feste vor. Neben den Fotografien von Günter Schenk wurden Original-Tabuleiros aus Tomar sowie geschmückte Brotkörbe von den Azoren präsentiert. Die Feste zu Ehren des Heiligen Geistes sind soziale Veranstaltungen, Gemeinschaftserlebnisse für Jung und Alt. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in das 13. Jahrhundert, in die Zeit Elisabeths von Thüringen, die Papst Gregor IX. am Pfingstsamstag des Jahres 1235 in die Liste der großen Heiligen aufgenommen hatte.



15.09. - 11.11.2001
Ausstellung: Ein Hoch auf den ToasterEin Toast auf den Toaster!


Eine Ausstellung zu Technikgeschichte und Design der Toaster und zur Geschichte des Toastbrotes.
Für die einen sind sie Auslöser von Wohlgefühl, für die anderen einfach nur Grund für den ersten Ärger am Tag: Toaster. Alltagsgegenstand und Kultobjekt zugleich, die Vielfalt der Brotröster ist unerschöpflich. Seit wann gibt es geröstetes Brot und welche Hilfsmittel benutzten die Menschen vor Einführung der Elektrizität? Wie stellt man es an, daß der Toast "genau richtig" wird? Und schließlich: was haben ein Röstbrot und ein Trinkspruch gemeinsam? Reisende durch die Welt der Toasts und Toaster erleben viele Überraschungen... Die Ausstellung zeigte 120 Toaster des Museums und ca. 125 weitere Exponate, wie Objekte aus der Vorzeit der Elektrizität, Plakate, Archivalien, Kitsch und Kurioses und vermittelte die über 100jährige Geschichte eines der beliebtesten Haushaltsgeräte.




2.12.2001 - 10.02.2002
"Schöne Damen, edle Herrn, Wickelkind Ausstellung: Schöne Damen, edle Herrn, Wickelkind und Weihnachtssternund Weihnachtsstern..."
Bilderschatz auf historischen Gebäckmodeln

Sammlung Christa Fischer

Gemodeltes Gebäck gab es bereits in der Antike. In Deutschland sind Gebäckmodel seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts bekannt. Künstlerisch und handwerklich hochwertige Model wurden von berufsmäßigen Modelstechern geschaffen. Oft wurden die Model auch von Lebküchnern hergestellt. Modelstechen gehörte zu ihrer Ausbildung. Etliche von ihnen gingen auf Wanderschaft, im Ranzen Stechwerkzeug und ein Muster-Modelbrett. Der Kunde konnte sich dann die Bilder aussuchen, die ihm am besten gefielen. Dadurch sind identische Motive in unterschiedlicher Zusammenstellung auf Gebäckmodeln überliefert. Die Sammlerin Christa Fischer präsentierte frühe Model aus der Mitte des 17. Jh.s, Zinnmodel für Marzipan, Schwefelformen des 19. Jh.s oder Model für "Durchbrochenes". Zu den Modeln wurden jeweils zusammen mit nach historischen Vorlagen detailgetreu bemalte Abformungen der Sammlerin präsentiert.

 

 

 

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