Unsere bisherigen Ausstellungen:
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31. Januar - 30. Mai 2010
Schlagwort Brot - Politische Plakate des 20. Jahrhunderts


Sonderausstellung Schlagwort BrotDie Plakatausstellung aus eigenen Beständen belegt eindrucksvoll, welch zentralen Platz der Kampf um das tägliche Brot (Sicherung der Grundbedürfnisse, Arbeit, Freiheit und Frieden) in der Agitation und Propaganda bis in die jüngste Vergangenheit einnahm. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden deutsche Plakate, die zwischen 1918 (Einführung der Pressefreiheit) und 1933 (Beginn der nationalsozialistischen Diktatur) eine Blütezeit als Massenmedium erlebten. Sie spiegeln - meist auf den ersten Blick wahrnehmbar - die Hauptprobleme der Bürger wider, deren Mehrzahl sich in den 30er Jahren für eine im Kern menschenverachtende Diktatur entschied. Dem gegenüber stehen Arbeiten von US-amerikanischen, belgischen, britischen, französischen, holländischen, österreichischen, russischen und schweizerischen Plakatkünstlern. Die Exponate stellen historische Quellen einer Zeit der extremen Gegensätze, der Revolutionen, der Entscheidung zwischen Oligarchie, Demokratie und Diktatur, zwischen Krieg und Frieden, des zweimaligen Zusammenbruchs und Neubeginns dar.




21. Juni - 05. September 2010
Vision und Leidenschaft
Das Lebenswerk des Sammlers und Stifters Dr. Hermann Eiselen


Gedächtnisausstellung Dr. H. EiselenAm 21. Juni 2009 ist der Stifter und Mäzen des Museums der Brotkultur, Dr. Hermann Eiselen, nach kurzer schwerer Krankheit unerwartet verstorben. Als er im Jahre 1980 die Leitung des Museums übernahm, war eines seiner zentralen Anliegen, die Sammlungsstrategie zu überdenken und neu auszurichten. Die kultur- und sozialgeschichtlichen Aspekte rückten in den Mittelpunkt und das Thema Hunger gewann neues Gewicht. Als Konsequenz daraus wurde die Sammlung unter anderem um einen substantiellen Bestand an Werken der Bildenden Kunst erweitert. Damit schuf Dr. Eiselen das Fundament für ein Museum, das ein möglichst umfassendes Bild des Lebensmittels Brot - in historischer, kunst- und kulturgeschichtlicher, handwerklicher sowie technik- und sozialgeschichtlicher Hinsicht - vermittelt und sich seit 2002 dem zu Folge Museum der Brotkultur nennt. Die Ausstellung will in Erinnerung an Dr. Hermann Eiselen einen Einblick in seine Sammlungstätigkeit der vergangenen 30 Jahre geben.
Die Ausstellung wird kuratiert durch den Kunstsachverständigen Behrend Finke, Stuttgart, der Dr. Hermann Eiselen über Jahrzehnte hinweg beraten und damit das Gesicht der Sammlung mitgeprägt hat.

01. Juli - 05. September 2010
Studioausstellung Exlibris: Brot

Ausgewählte Arbeiten des Wettbewerbs der Stiftung BalkankultSonderausstellung Exlibris

Im Jahr 2006 schrieb die Stiftung Balkankult, Serbien, einen künstlerischen Wettbewerb zur Prämierung von Exlibris (Bucheignerzeichen) mit der Thematik von Brot aus. 412 Künstler aus 48 Ländern haben insgesamt 822 Arbeiten eingereicht. Mehr als 100 dieser künstlerisch hochwertigen Arbeiten werden in der Studioausstellung im Museum der Brotkultur präsentiert.



19. September - 7. November 2010
Urgetreide
Dinkel, Emmer, Einkorn - die Erfindung des Getreides


Sonderausstellung UrgetreideAlte Getreidearten wie Einkorn, Emmer oder Dinkel, die infolge ihrer vergleichsweise geringen Ergiebigkeit im 20. Jahrhundert fast ganz verschwunden waren, erfreuen sich unter dem modischen Label des "Urgetreides" in jüngster Zeit neuer Beliebtheit. Warum ist das so? Welche Geschichte haben unsere gängigen Getreidearten (Weizen, Gerste, Hafer, Roggen) eigentlich hinter sich? Zu welcher Zeit wurde was an welchen Orten angebaut? Und: Welchen Niederschlag hat das Getreide im kulturellen Leben der Menschen seit dem Übergang zur produzierenden Wirtschaftsweise vor 10.000 Jahren gefunden? Im Versuch, diese Fragen zu beantworten, kann die Ausstellung zeigen:
Getreide war von Anfang an weniger Naturprodukt, als vielmehr eine Erfindung der Menschen.


28. November - 15. Januar 2011
Puppenküche - Kinderspiel
Eine Ausstellung mit Ihren Erinnerungsstücken


Sonderausstellung PuppenküchenJeder kennt diese Situationen: Völlig in ihr Spiel versunken, backen Kinder im Puppenofen mit Backförmchen Kuchen, verkaufen in ihrem Kaufladen Miniatur-Lebensmittel, spielen mit der Puppenstube und decken eine kunstvolle Festtafel mit schönem Puppengeschirr für Teddys Geburtstag. Diese Handlungen entspringen jedoch nicht nur der kindlichen Phantasie, sondern sie sind Spiegelbild der Welt der Erwachsenen, der die Kinder nacheifern möchten. Hierzu wurden seit Jahrhunderten die entsprechenden Spielsachen geschaffen, die es dem Kind ermöglichen, den Alltag der Erwachsenen spielerisch einzuüben. Was ist eigentlich aus Ihrer Puppenküche geworden? Haben Sie Ihren alten Kaufladen noch? Sind ein paar Tellerchen und Tassen von Ihrem Puppenservice damals nicht zu Bruch gegangen? Oder vielleicht kochen und backen Sie ja immer noch nach Ihrem alten Kinderkochbuch? Wir wollen es wissen! Neben alten Puppenküchen, Spielzeugherden, Kinderkücheninventar und anderen Spielsachen aus der eigenen Sammlung zeigt das Museum der Brotkultur Leihgaben aus Privatbesitz, die für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt werden. Haben Sie auch einen geliebten Schatz, den wir ausstellen können?

 

 

 

 

 

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