Die Geschichte des Museums

Vater und Sohn Eiselen Anfang der 1960er Jahre in der ständigen Ausstellung des Deutschen Brotmuseums


Getreide und Brot haben das Leben der Menschen seit Jahrtausenden in umfassender Weise geprägt: ihre Arbeit, ihr Wohlbefinden, aber auch ihr Leid. Das Museum der Brotkultur widmet sich der Geschichte des Brotes als unentbehrliche Grundlage menschlicher Existenz, Kultur und Zivilisation.


Um die Bedeutung des Brotes für den Menschen zu dokumentieren, sammelten der Ulmer Unternehmer Dr. h. c. Willy Eiselen (1896-1981) und sein Sohn Dr. Dr. h. c. Hermann Eiselen (1926-2009) seit 1952 alles rund um das Thema Brot. Im Jahr 1955 gründeten sie das erste Brotmuseum weltweit als "Deutsches Brotmuseum" in Ulm.

Seit den 1980er Jahren wurde die Sammlung unter kultur- und sozialgeschichtlichen Gesichtspunkten neu ausgerichtet und um einen substantiellen Bestand der bildenden Kunst erweitert. Entsprechend wurde das Museum 2002 in "Museum der Brotkultur" umbenannt.

Die Trägerschaft des Museums übernahm 1991 die Vater und Sohn Eiselen Stiftung Ulm.




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