Vorschau


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09.07. – 29.10.2017
Lebensraum Erde
Nach der Ausstellung „Lebensstoff Wasser“ beschäftigt sich das Museum mit der lebensnotwendigen Ressource Erdboden: Dieser ist nicht nur Lebensraum von etwa 7,5 Milliarden Menschen und unzähligen Tieren und Pflanzen, sondern auch die Grundlage aller Nahrung. Mit wachsender Weltbevölkerung stellt sich die Frage, wie alle Menschen in Zukunft friedlich leben und sich ernähren können.
Die Ausstellung thematisiert das Leben im Boden, Bodenfruchtbarkeit, und warum die Ressource Boden bedroht ist. Daneben stellt sie Utopien und Entwürfe für den Umgang mit der Endlichkeit des Bodens auf der Erde vor. So zeigt sie etwa das an der Universität Hohenheim entwickelte Sky Farming Projekt, das Landwirtschaft in einem Gewächs-Hochhaus angesiedelt sieht. Künstlerisch setzt sich Ralo Mayer mit dem wissenschaftlichen Projekt Biosphere2 auseinander: In der Wüste Arizonas wurde in den 1990er-Jahren eine künstliche zweite Biosphäre erbaut, die für die Erforschung von Lebensmöglichkeiten im Weltraum gedacht war. Dieses Projekt bekommt durch die Forschungen und Fantasien zur Besiedelung des Marses in den letzten Jahren neue Aktualität.


7 Für eine bessere Welt Plakat Brot für die Welt um 1960, Sammlung Museum der Brotkultur

12.11.2017 – 28.01.2018
Für eine bessere Welt
Plakate und Projekte von Misereor und Brot für die Welt, Weihnachtsausstellung
Misereor und Brot für die Welt haben seit ihrer Gründung 1958 und 1959 mit ihren Plakaten und Strategien der Öffentlichkeitsarbeit Bilder und Bild-Wort-Kombinationen geprägt, die sich in das kollektive Gedächtnis unserer Gesellschaft eingeschrieben haben. Immer wieder ist es gelungen, Menschen anzusprechen und zum Spenden zu animieren. In den 1960er Jahren taucht zunächst die schwarze „Hungerhand“ auf, die sich in die Höhe reckt und als starkes Bild bis heute mit Brot für die Welt assoziiert wird. Die Themen und Diskurse rund um das Thema Welternährung waren in den letzten Jahrzehnten stark in Bewegung. Entsprechend haben sich die Ziele, Strategien und die Bildsprachen der Plakate verändert: Das Ziel, Mitleid und Empathie für die Hungernden im fernen Afrika zu erzeugen, verlagert sich in Richtung Appell an die Verantwortung unserer reichen Gesellschaft. Die Plakate illustrieren diese Veränderungen. Mehr noch, sie sind verdichtete Mini-Psychogramme unserer Gesellschaft, die verdeutlichen, mit welchen Bildern und Texten – und den dazu gehörigen Kontexten – Menschen hierzulande für das Thema Welternährung zu erreichen waren und sind. Die Ausstellung zeigt schließlich eine Auswahl an Hilfsprojekten der beiden Organisationen.

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