Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 - 69955
Telefax: 0731 - 6021161
email: info[at]museum-brotkultur.de
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf
Schließtage
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €
- Kinder und Jugendliche
- Studenten, Wehr- und
Zivildienst-
leistende
- Besucher mit Rentner- oder
Behindertenausweis
- Besuchergruppen ab 20
Personen
Familienkarte: 9,50 €
Freizeitpaß: 9,50 €
Museumspaß: 12,00 €
Mitglieder des Fördervereins: frei
Impressum

Pieter Brueghel d. J. "Der Sommer", zwischen 1620 und
1635, Sammlung MBK

Job Berckhyde
"Der Bäcker", 1681, Sammlung MBK

Anonym "Fahrbarer Backofen", 1482, Sammlung MBK

Erich Heckel "Pflüger in südlicher Landschaft", 1929,
Sammlung MBK
Museum>>>Ziele & Aufgaben
Ziele und Aufgaben des Museums
Getreide und Brot haben das Leben der Menschen seit
Jahrtausenden in umfassender Weise geprägt: ihre
Arbeit, ihr Wohlbefinden, aber auch ihr Leid. Das
Museum der Brotkultur widmet sich der Geschichte des
Brotes als unentbehrliche Grundlage menschlicher
Existenz, Kultur und Zivilisation.
Im Jahre 1955 wurde das Museum als Deutsches Brotmuseum
Ulm gegründet, 2002 wurde es in Museum der Brotkultur
umbenannt, um seiner Dauerausstellung und Sammlung
gerecht zu werden. Der Titel soll verdeutlichen,
welches besondere Gewicht darauf gelegt wird, das Brot
umfassend in seinen historischen, kunst- und
kulturgeschichtlichen, handwerklichen,
sozialpolitischen und technikgeschichtlichen
Zusammenhängen zu zeigen.
Das Museum hat sich entsprechend folgende Ziele und
Aufgaben gesetzt:
1. historische und künstlerische Belege aller Art, die
zum Thema gehören, sammeln, wissenschaftlich
erschließen und bewahren,
2. ausgewählte Stücke der Sammlung in ihren technik-
und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen ausstellen und
die Inhalte in didaktisch wirksamer Weise vermitteln,
3. die Bedeutung von Getreide und Brot für die
kulturelle Entwicklung der Menschheit bewusst machen,
4. zur Erforschung der Geschichte des Backens und des
Brotes beitragen,
5. das Ansehen der brotschaffenden Berufsstände in der
Öffentlichkeit festigen,
6. aufzeigen, daß Mangel an Brot im Sinne von Nahrung
gleichbedeutend ist mit Hunger und auf die kritische
Welternährungslage hinweisen,
7. zum Nachdenken über die Grundbedürfnisse des
Menschen und den Wert der Nahrung anregen.
Diese Zielsetzungen verdeutlichen, daß das Museum der
Brotkultur mehr sein will als ein klassisches Museum.
Zu seinen Aufgaben gehört es, nicht nur die
Vergangenheit zu beleuchten, sondern auch das Heute zu
thematisieren. Es will aufklären und sich als eine
Institution profilieren, die wichtige gesellschaftliche
Probleme - vor allem die Welternährungslage - bewußt
macht und zur Diskussion stellt.
Die Trägerschaft des Museums übernahm 1991 die private
Vater und Sohn Eiselen-Stiftung Ulm (1978 gegründet).
Neben dem Unterhalt des Museums der Brotkultur widmet
sich die Stiftung der Forschungsförderung. Rund ein
Drittel der Erträge fließt in wissenschaftliche
Projekte, die auf die Linderung des Hungers in der Welt
gerichtet sind.